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Montag, 20. Juni 2011

Philippines Pornoproduzenten drehen weiter


Wie bloede ist der Mensch? Meines Erachtens UNHEILBAR! und mit einer 90%igen Fallquote.

Gerade ist dies in der bekannten Kleinanzeigen-Plattform classifiedsph.com aufgetaucht.







Gerade Anfang dieses Jahres bekamen zwei Schweden fuer das "produzieren" von Webpornos Lebenslaenglich !!! Siehe: HIER



Philippines - Laws

Any kind of pornography is illegal in the Philippines. This is due to the influence of conservative Christian groups and churches, such as the Catholic Bishops Conference of the Philippines, more commonly the Roman Catholic Church and many others. However, the current law does not specifically outlaw webcam sex sites, which are often based in the Philippines. Plus enforcement is lax, and pornography is available often through black markets and the Internet. There are also some areas in Metropolitan Manila that is known publicly known to sell these kinds of films.

Despite the existing laws, some reports claim that the Philippines' Porn Industry is now earning around $1 Billion annually, making it the 8th largest porn industry in the world and 4th in Asia. This also means that it currently holds the top rank in the whole Southeast Asia. This is given the fact that almost every month, the OMB confiscates hundreds of thousands of counterfeit VCDs and DVDs. From January to September 2010, the OMB has confiscated 4,807,012 CDs costing P1.4 billion ($29,400,000)

Samstag, 16. April 2011

Model Ngoc Quyen stellt ihre Nacktfotos ins Netz

Das Model Ngoc Quyen räkelt sich nackt an einem Fluss in einem kleinen Wald irgendwo in Vietnam. Sie lässt sich dabei fotografieren und stellt die Bilder ins Internet. Unter den Aufnahmen titelt sie: "Hüte die Umwelt wie Deinen Körper". Die 23 Jahre alte Vietnamesin hat mit den Bildern einen Skandal ausgelöst und eine heftige Debatte über traditionelle Werte im kommunistischen Land ausgelöst.

Die Bilder hat Ngoc Quyen ganz ohne Hintergedanken ins Internet gestellt, sagt sieIn Windeseile verbreiteten sich die Bilder in den Medien, via Facebook und in anderen Internetforen. Viele kritisierten, dass das Nacktsein für einen anderen Zweck instrumentalisiert werde. Ngoc Quyen sagt, sie habe die Fotos aus eigener Initiative veröffentlicht, und ganz ohne einen Hintergedanken.

Auf einer bekannten vietnamesischen Webseite kommentiert jemand namens Huyen Trang: "Nacktbilder sind in der vietnamesischen Kultur nicht akzeptabel. Sie schützt nicht die Umwelt, sondern sie verschmutzt sie." Auf einer anderen Seite schreibt ein Kommentator: "Wenn Ngoc Quyen Eltern hat, was denken die nun? Ich würde mich für sie schämen."

Die Darstellung von Nacktbildern ist ein heikles Thema, vor allem in einem Land, das größtenteils von einer patriarchalischen Kultur geprägt ist und die Sittsamkeit der Frauen würdigt. Der Körper einer Frau soll ein Mysterium bleiben und nie ganz in der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Seit vielen Jahrzehnten sei der Frauenkörper ein Motiv in der Fotografie, erklärt der Fotograf Thai Phien, vielfach "halb bedeckt, halb entblößt." Die Bilder des 48-Jährigen, der Frauen meist in Landschaften fotografiert, waren lange umstritten in Vietnam und galten als Pornografie. "Die Öffentlichkeit ändert sich nun gegenüber Aktfotografie", sagt er. "Aber die Kulturpolitik in Vietnam ist immer noch sehr konservativ. Sie versuchen weiterhin das Thema Nacktheit zu verhindern." Quyens Bilder als "Nacktkunst" zu bezeichnen, geht ihm jedoch zu weit.






Montag, 11. April 2011

Unfassbar: Bob Dylan beugt sich Vietnams Zensur

Die Luft ist raus Mr. Dylan
Mit Protestsongs wurde Bob Dylan berühmt. Bei seinen ersten Auftritten in Vietnam und China ließ er sich Songs von der Zensur streichen.

"The Times they are a-changin": Erstmals ist Bob Dylan in China und im kommunistischen Vietnam aufgetreten. Am Sonntagabend trat er vor etwa 6000 Zuschauern in Ho-Tschi-Minh-Stadt auf. Am Mittwoch hatte Dylan zum ersten Mal in Peking gespielt, am Freitag dann in Shanghai. Was bei den Auftritten fehlte, waren einige seiner berühmtesten Songs, die Protestlieder "The Times they are a-changin" und "Blowin' in the wind".

Vor seinen Konzerten in China und Vietnam musste der für sein politisches Engagement bekannte Musiker, der in den 60er Jahren scharf gegen den Vietnamkrieg der USA protestiert hatte, sein Programm von den Zensurbehörden absegnen lassen.

Human Rights Watch: Dylan soll sich "schämen"
Die chinesischen Behörden hatten Dylan vergangenes Jahr eine Erlaubnis für ein Konzert verweigert. Nun stellten sie zur Bedingung, dass er sich streng an das von ihnen zuvor genehmigte Programm halten müsse.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte den 69-Jährigen, der sich der Zensur beuge und sich dafür "schämen" solle. "Der junge Dylan hätte sich von keiner Regierung sagen lassen, was er singen soll", sagte Asien-Direktor Brad Adams.

"Something is happening here"
Ganz zahm scheint sich Dylan aber doch nicht gegeben haben: "Something is happening here, but you don't know what it is", heißt es etwa in dem Lied "Ballad of a Thin Man", das er in Peking zum besten geben durfte. Dem habe er nicht wie vorgesehen die "Do you, Mr. Jones?" folgen lassen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", sondern ein "Do you, Mr. Who?"

Freitag, 10. Dezember 2010

China schaltet 60.000 pornografische Webseiten ab

China said Thursday that authorities had shut down more than 60,000 pornographic websites as part of a year-long crackdown on lewd online content, as Beijing moves to tighten control over the Internet. "By the end of November, we had inspected 1.8 million websites, and closed down more than 60,000 unsound websites that spread porn," Wang Chen, minister for the press office of the State Council, China's cabinet, told reporters.

He added that authorities had jailed 58 people for at least five years in the crackdown on lewd online and mobile phone content that was launched in December last year.

China, which has the world's largest online population with 450 million users, operates a vast web censorship system sometimes known as the "Great Firewall of China".

The government says it censors the Internet to curb "unhealthy" content including porn and violence, but critics counter that it is mainly trying to prevent the posting of information that challenges the ruling Communist Party.

Still, emboldened Chinese web users have made the Internet a new forum to, among other things, express opinions in a freewheeling way rarely seen in the strictly government-controlled traditional media.

Wang said the crackdown would continue as violence and pornography would not disappear from the Internet.

"This special operation to rectify online pornography and vulgar content has not come to an end -- this is a protracted war," he said.


60 000 Porno-Webseiten von China wurden also abgeschaltet. Wow! Klingt richtig toll. Man sollte dazu aber wissen, das die Chinesen ueberall aeusserst fleissig und geschaeftstuechtig sind. China hat eines der groessten Porno-Netzwerke im Internet ueberhaupt. Wer sich ein bischen auskennt und des Chinesischen maechtig, kann sich einmal auf die Suche machen. Das Netz ist ziemlich abgegrenzt von unseren westlichen Seiten, da Domains fast ausschliesslich in chinesisch aufgerufen werden muessen. Man schaetzt das es mehrere Millionen im eher 3 ste3lligen Bereich !!! an chinesisch sprachige Porno-Webseiten im Internet gibt. Zumeist Pay-Seiten - denn kostenlos gibts bei den Chinesen selten etwas. Noch nicht mal Glueckskekse.

60.000 Pornoseiten geschlossen und 350 Millionen Texte, Fotos und Videos gelöscht: China reinigt das World Wide Web, so ein Regierungssprecher. Die Operation war Teil einer auf mehrere Jahre ausgelegten Aktion, in deren Rahmen "unzüchtige" Inhalte aus dem Netz entfernt werden sollten.

"Die mühsam erkämpften Erfolge haben das Internet weiter gereinigt", feierte Staatsrats-Sprecher Wang Chen den Erfolg. Im Zuge der vor einem Jahr gestarteten Kampagne gegen Internet-Pornographie seien 5000 Personen bestraft worden.


Wang äußerte sich nicht zu sensiblen politischen Inhalten, aber das Vorgehen gegen Pornografie schließt in China gewöhnlich auch Veröffentlichungen ein, die von den Ansichten der herrschenden Kommunistischen Partei abweichen.

China gilt als das Land mit den meisten Internetnutzern. Ihre Anzahl wird auf über 420 Millionen geschätzt. Die Regierung der Volksrepublik zensiert seit geraumer Zeit zahlreiche Inhalte im Netz. Dies geschieht zum Teil mit der Installation einer Filtersoftware auf öffentlichen Computern. Offizielle Stellen geben an, dass dadurch "ungesunde" Teile herausgefiltert werden sollen, beispielsweise Pornografie und Gewalt. Kritiker sehen in der Zensur jedoch ein Mittel, um die regierende kommunistische Partei zu schützen.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Internet-Zensur: China, Iran, Nordkorea und Vietnam sind die Bösewichte des Webs

Die weltweit strengste Internet-Zensur herrscht einer Studie zufolge in den Ländern Birma, China, Iran, Nordkorea, Turkmenistan und Vietnam. Zu diesem Schluss kommt der Geograf Barney Warf von der US-Universität Kansas, dessen Untersuchung die Fachzeitschrift «GeoJournal» veröffentlicht hat.


Mehr unter: Techfieber.de

Mittwoch, 3. November 2010

Indonesier fordern Todesstrafe fuer Porno

In zehn Staedten (Bandung, Semarang, Jambi, Padang, Pekanbaru, Pontianak, Medan, Cirebon, Palembang, Samarinda) demonstrierten Tausende (darunter Anhaenger der moslemischen Gerechtigkeitspartei PK) gegen Pornographie.

Einige Gruppen verlangten die Todesstrafe für Pornoproduzenten und -haendler.

"Pornographie muß ausgeloescht werden, weil sie sich zu einer ernsthafte Bedrohung der Moral der Nation entwickelt",

hieß es in einer Erklaerung. Die Demonstranten waren sehr besorgt, weil nicht nur Maenner Pornos schätzen, sondern auch Hausfrauen, sogar solche, die sonst religioes sind. Man muss wissen das im strengglaeubigen Indonesien sehr viele erotische bis pornografische Handyvideos privat produziert und ueber das Internet verkauft werden.

Am 17. November beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan, da gebaerden sich manche Strengglaeubigen besonders heiligmaeßig.

Quelle: Jakarta Post

Samstag, 16. Januar 2010

Wie lebt es sich in einem Land mit Zensur? Ein Bericht aus Vietnam.

Ich lebe jetzt seit eineinhalb Jahren in Vietnam. Als ich hierher kam, wusste ich, welche Beschränkungen es für Journalisten gab. Ich wusste nicht, wie wenig man das merkt. Und genau das ist das Problem.
so beginnen die ersten Zeilen von Thomas Wanhoff, dessen Blog ich sehr schaetze und der auf kooptech.de einen Artikel ueber seine ersten Begegnungen mit der vietnamesischen Internetzensur verfasst hat.

Das Gefährliche an der Zensur ist, dass man eben nicht weiß, was man nicht weiss. Wir wissen eben nicht, welche Informationen in den Medien zensiert werden – und sie werden zensiert.



Klingt spannend und intressant. Weiter geht es hier: Thomas Wanhoff auf cooptech.de


Mittwoch, 23. Dezember 2009

Internet in Thailand


Internet in Thailand - Teil 1

Durch die rasante Entwicklung des Internets, kann es bei Providern die den Ausbau ihrer Netze nicht schnell genug vorantreiben, schnell zu eklatanten Engpässen kommen. Mangelnde Übertragungsraten machen das surfen im Internet dann zur Qual. Daher ist es hilfreich auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten zurückgreifen zu können. Der Preis ist daher nicht unbedingt das primäre Auswahlkriterium bei der Wahl des Providers. Angenehm ist die Möglichkeit von den meisten Providern Internetstunden, ohne Vertragsbindungen kaufen zu können. So können Sie Testen oder im Problemfall auch schnell einmal ausweichen.

ADSL in Thailand
IInzwischen besteht fast überall in Thailand die Möglichkeit schnelle ADSL-Internetzugänge zu erhalten. Hierbei wird beim Kunden eine vorhandene Telefonleitung über eine spezielle Weiche (Splitter) geführt. Diese Weiche leitet einerseits den Datenverkehr zum PC, andererseits den Telefonverkehr zum Telefonapparat. Telefon und Datenbetrieb beeinflussen sich nicht gegenseitig. So ist während dem Surfen im Internet, problemlos gleichzeitig ein Telefongespräch oder eine Faxübermittlung möglich. Da die Datenverbindung nicht über die Technik des Telefonnetzes erfolgt, fallen keinerlei Einwahlgebühren eines Telefongespräches, wie bei einem analogen Modem üblich, an. Die Leitungslänge der Telefonleitung hat allerdings einen großen Einfluss auf die mögliche Datenrate. Die maximal mögliche Leitungslänge für ADSL-Betrieb dürfte bei ca. 5,5 km liegen. In abgelegenen Gebieten wird diese Einschränkung eine ADSL-Nutzung manchmal unmöglich machen. Mit zunehmender Entfernung zur Telefonvermittlungsstelle nimmt die mögliche Datenübertragungsrate kontinuierlich ab.

Die Internet Provider bieten oftmals verschiedene Tarife mit den gleichen Übertragungsraten an, die sich scheinbar nur im Preis unterscheiden. Der Unterschied liegt dabei meist im so genannten Contention Ratio. Dieser Fachbegriff drückt aus, wie stark der Provider die ADSL-Technik durch gleichzeitige Mehrfachnutzung belastet. So bedeutet z.B. eine Content Ratio von 50, dass sich 50 Kunden die Bandbreite teilen müssen. In Spitzenzeiten kommt es dadurch schnell zu Engpässen, die zu einem quälend langsamen Seitenaufbau führen.

Content Ratio bis 10 = ausgezeichnet
Content Ratio bis 30 = gut
Content Ratio bis 50 = ausreichend bis mangelhaft (je nach Anspruch)
Leider wird dieser Wert in den Prospekten kaum irgendwo aufgeführt. Es wäre vermutlich einfach zu abschreckend für den Kunden. Auf Nachfrage hat mir CS-Loxinfo die Werte für ihre ADSL-Tarife mitgeteilt (Stand 17 Juli 2005):

DSL-Basic 256/128 für 990 Baht = Content Ratio 50
DSL-Advance 256/128 für 1500 Baht = Content Ratio 30
DSL-Pro 256/128 für 4500 Baht = Content Ratio 10
Für Geschäftskunden gibt es spezielle Tarife mit einer Content Ratio von 1, die allerdings entsprechend kostenintensiv sind..

Nähere Informationen zu ADSL in Thailand: http://www.adslthailand.com/
Sie können dort bei den Providern prüfen, ob in ihrem Anschlussbereich ADSL technisch möglich ist.

Die thailändische CAT bietet auch einen vom Telefon unabhängigen ADSL-Anschluss mit der Bezeichnung “Hi Net Broadband Internet” an. Die Datenrate wird mit bis zu 2/1 Mbps angegeben. Im internationalen Internetverkehr wird diese Rate allerdings kaum zu erreichen sein. In Gebieten, in denen die vorhandenen Telefongesellschaften Reichweitenprobleme bei der Einrichtung von ADSL-Anschlüssen haben, kann dieses Angebot der CAT allerdings oftmals sehr hilfreich sein, da die CAT die Leitungen von ihren eigenen Vermittlungsstellen zur Verfügung stellt. Mit ein wenig Glück liegt diese dann näher. http://www.cat.net.th/hinet/

ISDN in Thailand
Im Stadtgebiet vieler größerer Städte besteht inzwischen die Möglichkeit ISDN-Anschlüsse zu erhalten. Bei ISDN handelt es sich um einen speziellen Telefonanschluss, der spezielle Telefonanlagen bzw. Telefonapparate benötigt. Jeder ISDN-Anschluss hat 2 Nutzkanäle, die gleichzeitig genutzt werden können. Dabei kann z.B. der eine Kanal für Telefonbetrieb und der andere Kanal gleichzeitig für Datenbetrieb genutzt werden. Genauso ist auch zweimal Telefon, oder auch zweimal Datenverkehr möglich. Die Datenübertragungsrate ist mit 64 kBit schneller als eine Verbindung per Modem. Im Vergleich zu ADSL ist das mögliche Tempo dennoch sehr bescheiden. Zudem sind die technischen Voraussetzungen teurer als bei ADSL. Für Firmen, die eine ISDN-Telefonanlage betreiben wollen, ist ISDN in vielen Bereichen allerdings sehr sinnvoll. Mögliche Durchwahl zu den Endgeräten usw. Der Privatmann dürfte allerdings ADSL vorzuziehen.

Satelliten-Internet-ipSTAR
Außerhalb der Stadtgebiete ist kaum irgendwo ADSL möglich. Wem die Modemverbindung zu langsam ist, der hat die Möglichkeit auf den Satelliteninternetdienst ipStar umzusteigen. Dieser Dienst nutzt die Satellitenverbindung für den ankommenden wie auch den abgehenden Datenverkehr. Es ist also keine zusätzliche Telefonverbindung notwendig. Angenehm ist, dass keinerlei Einwahl mehr notwendig ist. Man ist also 24 Stunden online, kann also das Internet jederzeit schnell nutzen.

Ich selber benutzte ipStar zwischen Juli 2004 und September 2005.
Nach der Beantragung des Dienstes erfolgte eine Woche später die Installation der Satellitenantenne und der ipStar-Box. Schnell stellte sich heraus, dass eine dauerhaft zuverlässige Datenrate nicht gerade die Stärke dieses Dienstes zu sein schien. Das Surfen war leider subjektiv nicht spürbar schneller, als beim Modembetrieb. Bei Downloads und Uploads hingegen war schon ein extremer Unterschied zu merken. Hin und wieder hatte ich kurze Störungen von wenigen Minuten. Für meine Internetgewohnheiten war dies aber nicht weiter tragisch, da ich meine Aktivitäten auch zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen konnte. Leute hingegen, die online an der Börse handeln, dürften sicherlich eher Probleme haben. Immerhin war es gegenüber der gewohnten Modemverbindung schon einmal ein Fortschritt. Mich verwunderte, dass die ipStar-Box doch sehr warm wurde. Für ein tropisch heißes Land wie Thailand konnte ich mir nicht vorstellen, dass dies dauerhaft ohne negative Folgen bleiben sollte. Wie ich befürchtete, folgte ein paar Monate später ein Totalausfall der ipStar-Box. Nach einem Tausch funktionierte ipStar wieder wie gewohnt. Die Hotline war zwar sehr freundlich, zögerte allerdings recht lange, bis sie den Tausch endlich doch vornehmen ließ. Im August 2005 stellte die ipStar-Box schließlich ein weiteres Mal ihren Dienst ein. Die Hotline war diesmal leider nicht dazu zu bewegen, mir weiterzuhelfen. Als nach vielfacher Email und Telefonkommunikation keine Besserung in Aussicht war, gab ich schließlich nach drei Wochen entnervt auf und kündigte. Zusammenfassend kann ich für mich feststellen, dass die eigentliche Idee einer Internetverbindung via Satellit überzeugend ist, die Umsetzung aber, zu mindestens in meinem Fall, am mangelndem Einsatz des Personals gescheitert ist. Dass mein Internetanschluß innerhalb von drei Wochen nicht repariert wurde, halte ich für einen unentschuldbaren Missstand.

http://www.csloxinfo.com/ipstar_n2_e.asp

Drahtlose Breitbandverbindung GPRS
Inzwischen besteht auch die Möglichkeit im Internet zu surfen, wenn keine Telefonleitung zur Verfügung steht. Dazu wird Handytechnologie in der Betriebsart GPRS genutzt. GPRS hat durch den Aufbau von mehreren Verbindungen gleichzeitig, eine relativ hohe Datenübertragungsrate. Laut Anbieter soll diese Technologie fast dreimal so schnell, wie eine normale Modemverbindung (bis zu 153 kbps) sein. In Deutschland durchgeführte Versuche haben in der Praxis einen Wert von 60-70 kbps ergeben. An Hardware wird ein GPRS-Modem oder ein Handy mit GPRS-Fähigkeit benötigt. Die meisten neueren Handys (ca. ab 5000 Baht) beherrschen inzwischen GPRS. Zur Verbindung zum Notebook oder PC kann IrDA (Infrarotschnittstelle), Bluetooth oder ein Datenkabel verwendet werden. Meiner persönlichen Erfahrung nach sollte man allerdings nur Originaldatenkabel des Handyherstellers benutzen. Ich habe auch nach mehrtägigem Probieren mit einem Datenkabel eines Drittanbieters keinen Erfolg. Das Originalkabel löste das Problem innerhalb von wenigen Minuten.

Bei meinen gelegentlichen Reisen nutze ich das Internet mit meinem Notebook mittels GPRS über mein Nokia-Handy. Mein One2call-Tarif musste nicht einmal in irgendeiner Weise aufgewertet werden. Die Internetminute kostet mich bei diesem Tarif 1 Baht/Minute. Da ich während solcher Reisen ohnehin nur sporadisch das Internet nutze, um meine Emails zu beantworten, habe ich auf spezielle kostengünstigere Tarife bisher verzichtet.

http://de.wikipedia.org/wiki/GPRS
http://www.hutch.co.th/broadband/index_en.htm
http://www2.mobilelife.co.th/internet/subindex.php?nServID=208
http://www.truemove.com/
http://www.mobilelife.co.th/
http://www.one-2-call.com/

Drahtlose Breitbandverbindung EDGE
Eine verbesserte GPRS Variante mit einer theoretischen Verbindungsrate von 384 kbps. In der Praxis werden Werte von 150-200 kbps erreicht. EDGE ist eine effektive Übergangslösung bis zur Installation von 3G. An Hardware wird ein GPRS/EDGE-Modem oder ein Handy mit EDGE-Fähigkeit benötigt. Viele neuere Handys beherrschen inzwischen EDGE. Zur Verbindung zum Notebook oder PC kann IrDA (Infrarotschnittstelle), Bluetooth oder ein Datenkabel verwendet werden. Meiner persönlichen Erfahrung nach sollte man allerdings nur Originaldatenkabel des Handyherstellers benutzen. Datenkabel von Drittanbietern bereiten leider oftmals Probleme.

http://de.wikipedia.org/wiki/Enhanced_Data_Rates_for_GSM_Evolution
http://edgethailand.com/
http://www.dtac.co.th/english


3G
Derzeit (Dezember 2009) gibt es 3G lediglich in einer Testphase. Offiziell gibt es landesweit noch kein 3G Thailand. Erreichbare Verbindungsrate werden bis zu 7,2 MBit/s (je nach Modus) angegeben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System

http://www.hutch.co.th/mbi/1x/index_en.htm Hutch
http://www.truemove.com/iphone/eng/index.htm True

WiFi hot spots
Moderne Notebooks haben meistens bereits Komponenten integriert, um Internet im schnurlosen Netzwerkbetrieb zu nutzen. Es lassen sich selbstverständlich auch normale Desktop-PC´s problemlos nachträglich umrüsten. Im Umkreis von einigen hundert Metern um die WiFi hot spots ist so drahtlos der Kontakt zum Internet möglich. Die meisten WiFi hot spots dürften in Bangok sowie in Touristenzentren zu finden sein (Flugplätze, große Hotels)

Eine Stamdortliste der in Thailand verfügbaren WiFi hot spots bietet nachfolgende Homepage:
http://www.wi-fihotspotlist.com/browse/intl/2000038/ (englisch)

Wimax
Eine Lösung ähnlich der WiFi hot spots, nur mit einer wesentlich weiteren Reichweite (max. 50km). In Computermagazinen wurde berichtet, dass der Computerchipgigant Intel in Kooperation mit True in den Provinzen Nakhon Ratchasima, Chiang Mai und Roi Et Versuchsaufbauten dieser Technik plant. Spekulationen über einen realen Betrieb dürften damit derzeit verfrüht sein.

TV-Kabelnetz
Endlich wurde auch von thailändischen TV-Kabelnetzprovidern erkannt, dass sich ihre Infrastruktur sehr gut zur Bereitstellung von Internetanschlüssen eignet. So wird seit Mitte 2007 von Sophon Cable Pattaya für derartiges Angebot geworben. Banglamung Cable hat sogar schon die ersten Internetanschlüsse in Betrieb genommen. Ein Splitter teilt das TV-Kabel zwischen dem TV-Gerät und dem sogenannten Cable Lan Adapter auf. Dieser Adapter ermöglicht dann dem PC die Kommunikation mit dem Internet.

Datenübertragungsrate messen
Die Übertragungsrate, die in der Taskleiste von Windows angezeigt wird, zeigt nur die Geschwindigkeit zwischen Ihrem PC und Ihrem Internetprovider. Die Leistung des eigentlichen Netzes wird hierbei überhaupt nicht berücksichtigt.

Mit einem der nachfolgenden Links können Sie die momentane Übertragungsrate feststellen:

http://www.speedtest.net/
http://www.speedtest.ch/
http://www.beelinebandwidthtest.com/deutsch
http://www.speedmeter.nl/speedmeter.de/TestSuite

Sehr wichtig ist auch der Einsatz eines Portscanners. In letzter Zeit häufen sich Fälle von Internetzensur. So kommt es immer wieder einmal vor, das bestimmte Ports gedrosselt oder gesperrt werden, um unerwünschte Massenmails oder Up- und Downloads von Daten zu verhindern.

Online-Portscanner http://www.auditmypc.com/

Ein paar Tests (speedtest.ch) , die allerdings nicht repräsentativ sind

csloxinfo 02.01.2005, 11 Uhr 15 = 38,00 kbps (Modem)
Asia Net 08.02.2005, 14 Uhr 45 = 41,30 kbps (Modem)
iPSTAR 08.02.2005, 14 Uhr 39 = 173,20 kbps (Satellit)
csloxinfo 17.07.2005, 18 Uhr 44 = 212,10 kbps (DSL-Basic 256/128)
Maxnet 19.06.2006, 15 Uhr 00 = 168,50 kbps (Maxnet for Life 256/128)
AIS 17.07.2006, 15 Uhr 30 = 37,10 kbps (GPRS)
CAT 30.11.2007, 17 Uhr 10 = 676 kbps (HiNet 2MBit/s)
CAT 25.08.2008, 15 Uhr 36 = 940 kbps (HiNet 2MBit/s)
Supernet 25.08.2008, 15 Uhr 38 = 40 kbps (TV-Kabel)

Probleme beim E-Mail-Versand
Seit einiger Zeit treten unvermittelt Probleme beim Versand von Emails auf. Statt die E-Mail zu versenden, wird der Versuch nur mit einer Fehlermeldung quittiert. Dies passiert nur, wenn dazu E-Mail-Programme benutzt werden (Outlook und Co). Der Versand über einen Browser (IE, Firefox und Co.) mittels Webinterface ist nicht betroffen. Meistens liegt dies einfach nur daran, dass der Internetserviceprovider (ISP) den Port 25 für den Kunden gesperrt hat.

Ändern der Einstellungen des E-Mail-Programms

Sollte dies auch nicht funktionieren, so würde sich als Notlösung die Verwendung eines fremden SMTP-Servers, z.B. der Ihres Internetproviders, anbieten.

Einstellung in Outlook Express:
Extras > Konten > Eigenschaften > Server
Dort unter Postausgang (SMTP) den entsprechenden Server eintragen z.B.:

smtp.csloxinfo.com
smtp.ji-net.com
smtp.tttmaxnet.com
mail.truemail.co.th

Leider hat die letztgenannte Verfahrensweise auch einen schwerwiegenden Nachteil. Beim Versenden einer E-Mail über einen solch fremden SMTP-Server besteht die Gefahr, dass sie vom Spamfilterprogramm des Empfängers als unerwünscht ausgefiltert wird. Wenn sich solch eine Notlösung dennoch nicht vermeiden lässt, wäre es siinvoll wenigstens seine Emailkontakte zu informieren, dass sie Ihre E-Mail-Adresse im Spamfilter in die Positivliste einordnen.