Vietnams Internet ist eines der am schnellsten wachsenden Technologien. Mehr als 25 Millionen Internet-User gibt es bereits die regelmaesig im Netz unterwegs sind. Rein offiziellen Daten sind das 28% der Landesbevoelkerung. Tendenz steigend.
In Vietnam hat es in fast jedem Hotel, Guesthouse, oder Cafe "Free Wireless Internet". Das Internet ist realtiv schnell. Zumeist 1Mb Zugang und schneller. In anderen Stadten, gibt es weniger bis gar keine Internetcafes, aber Wifi haben sie trotzdem nahezu ueberall, das man bei Anfrage auch benutzen darf.
Eigenen Internetanschluss zu bekommen dauert in den Staedten Vietnams in der Regel ca 3 Arbeits-Tage. Mit Timeouts muss man allerdings rechnen, ebenso mit Stromausfaellen. In Saigon gibt es rund alle 500 Meter kostenlose WLan-Accesspoints. Zum surfen sind diese geeignet. Zu mehr aber nicht, da sie nicht besonders Sicher sind. WLan Datenspionage ist in Vietnam ein beliebter Sport.
Leider ist kriminalitaet im Internet in Vietnam der Renner. Hacking, Phishing und Crackings zweiter Vorname ist Vietnam. Bereits Jugendliche und Kinder sind sehr bewandert und da die moralvorstellungen hinsichtlich eher bei 0,00 liegen, lehrt sie kein Erwachsener was Richtig ist und was nicht. Lediglich im Bereich der Online-Games uebt man inzwischen bei jugendlichen Spielern eine Zensur aus.
Man sollte sehr vorsichtig sein, bei dem was man im Internet tut. Niemals sollte man vergessen, das man sich in einem kommunistisch regierten Land befindet. Ein sehr grosses Problem ist die staatliche Zensur in Vietnam, welche sich nicht nur auf politische Themen festlegt.
Seit Anfang Januar 2011 scheinen die Restriktionen für den Zugang zu Social Media Platformen in Vietnam, wie zum Beispiel Facebook, verschaerft worden zu sein. Bisher konnte man auf die geblockte Seite ueber eine veraenderte DNS in den Netzwerk-Einstellungen von Windows (Systemsteuerung) umgehen. Dies scheint nun nicht mehr moeglich zu sein.
Etliche VPN Tunnel Anbieter (Virtual Private Network) werden ebenfalls in neuester Zeit von Vietnams Internetprovidern geblockt, sodass man bestimmte Seiten auch nicht mehr ueber diese Systeme erreichen kann.
Die Preise für Auslandsverbindungen sollen ab dem 1. November um durchschnittlich zehn Prozent sinken, so die Vizedirektorin des staatlichen Post- und Telekommunikationsunternehmens VNPT, Tran Ngoc Binh. Von Auslaendern werde nicht mehr wie bislang die doppelte Telefongebühr verlangt. Um arme Vietnamesen zu entlasten, sollen auch Inlandsgespraeche billiger werden. Im kommenden Jahr sinken die Preise noch einmal um rund zehn Prozent. Es bleibt aber abzuwarten, ob alles was man verspricht, letztendlich auch durchfuehrt.
Viettel bietet derzeit landesweit Access ueber USB EDGE/3G mit Simcard Interface oder 3G Handys: Viet-Tel Online 3G
Internetprovider in Vietnam:
VIETTEL
285 Cách Mạng Tháng Tám Street,
District 10,
Hồ Chí Minh City
Tel : (84-4) 255 6789
Fax: (84-4) 299 6789
Webseite: http://www.viettel.com.vn/
VNN
10th Floor, Ocean Park Building,
1 Dao Duy Anh Street,
Dong Da District, Hanoi
Tel: (84-4) 577 5104
Fax: (84-4) 943 5851
Webseite: http://www.vnpt.com.vn/
Email: vanphong@vnpt.com.vn
SPT
21 Phan Ke Binh,
Da Kao Ward, District 5,
Ho Chi Minh City
Tel: (84-8) 404 0000
Fax: (84-8) 404 0005
Webseite: http://www.saigonpostel.com.vn/
Email: scs@saigonpostel.com.vn
NetNam
72A Võ Th? Sáu,
P. Tân Ð?nh, District 1,
H? Chí Minh City
Tel: (84-8) 824 4907
Fax: (84-8) 822 2606 / 820 0848
Webseite: http://www.hcmc.netnam.vn/
Email: sysop@hcmc.netnam.vn
OCI (One Connection Internet)
G/F, Saigon Software Park,
123 Truong Dinh, District 3,
Ho Chi Minh City
Tel: (84-8) 932 0320
Fax: (84-8) 932 1190
Webseite: http://www.oci.vn/
Email: info@oci.net.vn
Hinet (Hanoi Telecom)
2 Chua Boc Street,
Dong Da District, Hanoi
Tel: (84-4) 572 9833 / 573 5049
Fax: (84-4) 572 9834
Webseite: http://www.hinet.com.vn/
Email: info@hanoitelecom.net
FPT
48 V?n B?o, Kim Mã Street,
Ba Ðình District, Hanoi
Tel: (84-4) 760 1060
Webseite: http://www.fpt.vn/
Posts mit dem Label Arbeiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arbeiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 2. August 2011
Samstag, 25. Juni 2011
In Thailand arbeiten - fuer und wider
![]() |
| so sieht das begehrte Workpermit in Thailand aus |
Arbeiten in Thailand - Lohnenswert oder Nicht?
Um in Thailand arbeiten zu dürfen, muessen Auslaender unbedingt im Besitz einer Arbeitsgenehmigung (Work Permit) sein. Diese wird allerdings nur dann bewilligt, wenn der Auslaender über eine in Thailand gefragte Qualifikation verfuegt. Einzelheiten sind im "Alien Employment Act" beschrieben. Es besteht eine lange ausfuehrliche Liste mit für Auslaendern verbotenen Berufen.
Investoren mit ausreichendem Investitionsumfang wird durch das Board of Investment (BOI) die Erteilung einer Arbeitserlaubnis erleichtert. Dies trifft auch für das auslaendische Personal auslaendischer Firmen zu.
Erleichtert heisst aber lediglich, das man sich an vom BOI unterhaltene Bueros wenden soll/muss die einem dann ein vielfaches mehr berechnen, als es woanders ueblich ist. Mit der Antwort: bei uns ist alles "viel sicherer und genauer". Es heisst also nicht, das man die Genehmigungen dann auch SICHER bekommt.
Die BOI schreibt anschliessend auch diverse Dinge vor, die man haben oder machen muss. Immer wieder werden Verzoegerungen und Probleme herbeizitiert, welche die Geschaeftsaufnahme erschweren und die zusaetzliche Kosten verursachen.
Voraussetzung für die Erteilung einer Arbeitserlaubnis ist ein bestehendes "Non-Immigrant Visum Type B" oder eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis "Residence Permit".
Dabei wird von den thailaendischen Behörden davon ausgegangen, dass der auslaendische Arbeitnehmer ein Einkommen von monatlich 50 000 Baht oder hoeher hat und der entsprechende Betrag auch versteuert wird. Nur wenn der auslaendische Arbeitnehmer mit einer Thai verheiratet ist, wird von dieser Mindestforderung abgesehen.
Also sozusagen man muss heiraten um von dem zu erwirtschafteten Mindesteinkommen von immerhin 50 000 Bath wegzukommen.
Die erteilte Arbeitsgenehmigung ist an Taetigkeit und Arbeitsplatz gebunden. In der Praxis muss also zuerst ein Arbeitgeber gefunden werden, und erst dann kann für genau diesen Arbeitsplatz eine Arbeitsgenehmigung beantragt werden. Bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes muss, auch wenn es sich um eine gleichartige Beschaeftigung handelt, auf jeden Fall eine neue Arbeitsgenehmigung beantragt werden.
Money for Nothing...wie es so schoen heisst! Im Jahr 2001 wurden die Gebuehren für Arbeitsgenehmigungen stark erhoeht.
Work Permit 10.000 Baht
Second-Class Work Permit 3.000 Baht
Arbeitsplatzaenderung 5.000 Baht
Board of Investment (BOI) Firmengruendung/Steuern:
http://www.boi.go.th/german/default.asp (deutsch)
Der Chairman der BOI ist uebrigens Mr. Abhisit Vejjajiva !!! Ja, genau dieser. Der glorreiche Ex-Minister von Thailand, der Auslaender besonders "mag". Jobs in Thailand:
http://www.jobsdb.com
http://www.thaijobcenter.com
Für Auslaender verbotene Berufe
Arbeiter
Hilfsarbeiter
Arbeiten in der Landwirtschaft, Tierzucht, Forstwirtschaft, Fischerei, Farmaufsicht
Maurerhandwerk
Zimmerhandwerk oder andere Gewerbe
Holzschnitzereien
Steuern von Fahrzeugen (außer Piloten bei internationalen Gesellschaften)
Laden betreiben
Auktionator (dazu gehoeren auch INTERNET-Auktionshaeuser)
Buchfuehrungspruefung (gelegentliche interne Rechnungsprüfung zulaessig)
Edelsteine schneiden oder polieren
Friseur/in oder Kosmetiker/in
Handweberei
Matten-Webereien oder Herstellung von Dingen aus Schilf, Stroh oder Bambus
Papierproduktion in Handarbeit
Lackwarenherstellung
Herstellung thailaendischer Musikinstrumente
Herstellung von Gravurprodukten
Gold- oder Silberschmied, sowie Verarbeitung anderer wertvoller Materialien
Herstellung von Bronzewaren
Herstellung thailaendischer Puppen
Herstellung von Matratzen oder Polsterdecken
Herstellung von Kollektenschalen
Manuelle Herstellung von Seidenprodukten
Herstellung von Buddhastatuen oder Bildern
Herstellung von Messern
Herstellung von Papier- oder Stoffschirmen
Schuhmacher
Hutmacher
Maklertätigkeit und Vermitlung (im internationalen Geschaeft zulässig)
Schneider
Herstellung von Keramik
Manuelle Zigrettenherstellung
Jurist
Bürotaetigkeit
Seidenherstellung in Handarbeit
Schriftsetzer für Thaischrift
Straßenverkaeufer
Touristenführer oder Reiseagent
Architekt
Hoch oder Tiefbauingenieur
Es gibt auch eine Liste der fuer Auslaender verbotenen Geschaefte.
Vor einigen Jahren wurden da auch Internetcafes und damit verbundene "Taetigkeiten" draufgesetzt. Dies resultierte daraus, das in den Touristenhochburgen zumeist Farangs im Besitz des, wie es schien, recht lukrativen Businesses, waren.
Der allerwichtigste Punkt allerdings den man wissen muss und dessen Ausmass jedem von vornherein KLAR sein sollte ist: jegliches arbeiten, egal was, OHNE WORKPERMIT hat sofortige INHAFTIERUNG zur Folge.
Im Klartext Knast!!! Da dann wieder heraus zu kommen bedeutet, NUR gegen ZAHLUNG von extrem hohen Betraegen auf Kaution. Aber in vielen Faellen wird dieses Kautionsverfahren, wenn Auslaender beteiligt sind auch abgelehnt! Besonders wenn man weiss, das der Auslaender ueber entsprechendes Geld verfuegt. Man verdient so wesentlich mehr. Auch gehen saemtlicher Besitz, Geschaeft, etc. dann in Staatseigentum ueber (Klartext: die "Beamten" kommen so zu ihren Autos, Laptops, Haeusern)
![]() |
| arbeiten gerne bei ihrer Firma mit... |
Mein Kommentar dazu: alles in allem bleibt einem da nicht viel Moeglichkeiten. Ich hatte mir zu Anfangs ueberlegt auch in Thailand zu arbeiten. Ich war dann rund 2 1/2 Jahre in Bangkok und 7 Monate in Pattaya, 5 Monate auf Phuket und ein bischen querbeet durchs Land. Nach einigen Kontakten und Gespraechen habe ich den Plan irgendwo mir einen Job zu suchen, ganz SCHNELL verworfen. Blieb also nur ein eigenes Geschaeft zu eroeffnen.
Aber, auch das lohnt sich eigentlich absolut nicht. Allein das welches aufgewand werden MUSS, stteht in keinstem Verhaeltnis zur Gewinnerwartung. Wenn ich alleine schon fuer Visa, Workpermit und den Rest an Genehmigungen mehrere Tausend Euros hinlegen muss, fuer ein Geschaeft welches dann noch nicht einmal mir alleine gehoert, dann ist das absoluter Schwachfug. Dazu kommt absolute Rechtsunsicherheit bei allem was man tut. Man steht immer mit einem Bein im Knast.
No Problem, werden jetzt einige von Euch denken. Vielleicht gerade die, die sowieso bereits in Thailand sind und dort "von Zuhause" aus im Internet oder aehnlichem werkeln. Sorry... moegt ihr abgezogene Handgranaten? Nein...klaro die explodieren ja jeden Moment. Eben! Und so ist das auch mit dem Job. Gerade wenns uebers Internet geht. Klar muss jedem sein: Thailands Internet wird ueberwacht! Und zwar sehr gruendlich. Jede Taetigkeit und jede Email wird protokoliert. Das ist nicht wie in D-A-CH. Arbeitskraefte sind genuegend vorhanden und billig. Wenn in Dland 30 Leute bei einer Sonderkommision arbeiten, koennen es in Thailand locker 300 oder 3000 sein. Die Vorarbeit auf relevante Aktionen seitens der Internet-User leistet eh eine Software (im uebrigen freundlich zur Verfuegung gestellt von derselben Firma die fuer das BKA arbeitet).
Haben wir noch vor einigen Jahren ueber die Thaieigene-Internet Ueberwachungszentrale Witze in Foren gemacht, sehen wir jetzt tagtaeglich das Ergebnis. Fast laufend erwischt es irgwendwelche "Farangs" die illegal gearbeitet haben. Dazu gehoert auch die Arbeit im Internet. Als Webmaster, SEO-Spezialist oder was auch immer. Vom Sexbusiness wollen wir einmal gar nicht reden. Das ist eigentlich, gerade in dem Superpruede gewordenen Thailand (!!! Ja, kein Widerspruch...) Selbstmord...
Also... ein glattes eindeutiges Minus fuer Thailand als Auswanderungsland zum Arbeiten!
Labels:
Arbeiten,
Selbststaendig,
Thailand,
Visa,
Workpermit
Freitag, 11. Juni 2010
Arbeiten auf den Philippinen: Vorsicht ist die Mutter...
Arbeiten auf den Philippinen
Von wenigen Stellen bei groesseren multinationalen Unternehmen abgesehen, gibt es auf den Philippinen wenige Arbeitsplaetze, die für deutsche Arbeitnehmer finanziell attraktiv sind. Da die Lebenshaltungskosten auf den Philippinen jedoch deutlich geringer sind als in Deutschland, bedeutet ein niedrigeres Gehalt nicht notwendigerweise eine geringere Lebensqualitaet.
Mit 10.000 Pesos pro Monat im Schnitt werden Mitarbeiter bezahlt, je nach Bildungs- Ausbildungsgrad mehr aber, eher auch schon mal weniger, gesetzlich festgelegter Mindestlohn, liegt 245 Pesos /taeglich.
Die Philippinen avancieren dazu, eines der groessten Laender im CALLCENTER-Business zu werden, einige Callcenter suchen Haenderingend nach Mehrsprachigen Mitarbeitern (perfektes Deutsch und Englisch sowie entsprechende Umgangsformen absolute Pflicht), fuer einen Inbound-Agenten wird zur Zeit etw 15000 Pesos, fuer einen Outbount-Agenten 20000 Pesos, bei einer 40 Stunden/Woche bezahlt.
Grundsaetzlich gilt: erst Job suchen und Visafragen klaeren, dann Arbeitserlaubnis beantragen. Um auf den Philippinen zu arbeiten, benoetigen Deutsche eine Arbeitserlaubnis (Alien Employment Permit - oder AEP) des Department of Labor and Employment (DOLE). Die AEP wird immer fuer eine bestimmte Arbeitsstelle erteilt. Sie wird NUR erteilt, wenn der Arbeitgeber begruenden kann, dass die Stelle nicht gleichwertig von einem philippinischen Staatsbuerger besetzt werden kann. Bei einem Arbeitsplatzwechsel innerhalb der Philippinen muss somit eine neue AEP beantragt werden.
Achtung! Betruegerische Arbeitsvermittlung
Leider gibt es mehr und mehr Faelle, in denen arbeitslosen Bundesbuergern mittels Zeitungsannoncen lukrative Arbeitsstellen bei Firmen auf den Philippinen versprochen werden. Auf Bewerbungen hin werden den betreffenden Arbeitssuchenden scheinbar unterschriftsreife Arbeitsvertraege zugesandt. Gleichzeitig werden für Flug, Visum etc. hohe Vorauszahlungen verlangt, mit denen sich die betruegerischen Geschaeftemacher lediglich selbst die Taschen füllen. Die angebotenen Stellen sind genau so wenig existent wie die Vermittlungsfirma selbst.
Grundlegende Ueberlegungungen zum Auswandern auf die Philippinen
Wenn man sich entschließt auf die Philippinen auszuwandern, dann sollte man sich unbedingt auch ueber folgende Punkte im Klaren sein.
Dazu gehoert unter anderem die Gefahr von riesigen Flutwellen, den sogenannten Tsunamis. Der groesste Tiefseegraben der Erde, der Philippinengraben, ist immer wieder Ursache für diese starken Seebeben.
Zum anderen herrscht auf den Philippinen ein sehr extremes Klima. Es gibt zwar unterschiedliche Klimazonen hier, aber im Mittel sollte man folgendes beachten:
Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei rund 26°C. Die Regenzeit kann sehr heftig sein Ueberschwemmungen auch in den Staedten sind dann an der Tagesordnung.
Die schwuelwarme Luft ist für uns Mitteleuropaeer oft nur schwer zu ertragen. Die Naechte bringen keine Abkuehlung und auch nach einem heftigen Regenguss sollte man nicht mit Abkuehlung rechnen. Im Gegenteil kann es anschließend noch um einige Grade steigen und es ist extrem feucht.
Eine weitere, leider von Menschen gemachte Gefahr, sind die auch weiterhin zu befuerchtenden Unruhen und Anschlaege islamistischer Terroristen.
Das Auswärtige Amt warnt nach wie vor eindringlich vor den Uebergriffen und eventuellen Entfuehrungen, vor allem in und um Mindanao.
Von wenigen Stellen bei groesseren multinationalen Unternehmen abgesehen, gibt es auf den Philippinen wenige Arbeitsplaetze, die für deutsche Arbeitnehmer finanziell attraktiv sind. Da die Lebenshaltungskosten auf den Philippinen jedoch deutlich geringer sind als in Deutschland, bedeutet ein niedrigeres Gehalt nicht notwendigerweise eine geringere Lebensqualitaet.
Mit 10.000 Pesos pro Monat im Schnitt werden Mitarbeiter bezahlt, je nach Bildungs- Ausbildungsgrad mehr aber, eher auch schon mal weniger, gesetzlich festgelegter Mindestlohn, liegt 245 Pesos /taeglich.
Die Philippinen avancieren dazu, eines der groessten Laender im CALLCENTER-Business zu werden, einige Callcenter suchen Haenderingend nach Mehrsprachigen Mitarbeitern (perfektes Deutsch und Englisch sowie entsprechende Umgangsformen absolute Pflicht), fuer einen Inbound-Agenten wird zur Zeit etw 15000 Pesos, fuer einen Outbount-Agenten 20000 Pesos, bei einer 40 Stunden/Woche bezahlt.
Grundsaetzlich gilt: erst Job suchen und Visafragen klaeren, dann Arbeitserlaubnis beantragen. Um auf den Philippinen zu arbeiten, benoetigen Deutsche eine Arbeitserlaubnis (Alien Employment Permit - oder AEP) des Department of Labor and Employment (DOLE). Die AEP wird immer fuer eine bestimmte Arbeitsstelle erteilt. Sie wird NUR erteilt, wenn der Arbeitgeber begruenden kann, dass die Stelle nicht gleichwertig von einem philippinischen Staatsbuerger besetzt werden kann. Bei einem Arbeitsplatzwechsel innerhalb der Philippinen muss somit eine neue AEP beantragt werden.
Achtung! Betruegerische Arbeitsvermittlung
Leider gibt es mehr und mehr Faelle, in denen arbeitslosen Bundesbuergern mittels Zeitungsannoncen lukrative Arbeitsstellen bei Firmen auf den Philippinen versprochen werden. Auf Bewerbungen hin werden den betreffenden Arbeitssuchenden scheinbar unterschriftsreife Arbeitsvertraege zugesandt. Gleichzeitig werden für Flug, Visum etc. hohe Vorauszahlungen verlangt, mit denen sich die betruegerischen Geschaeftemacher lediglich selbst die Taschen füllen. Die angebotenen Stellen sind genau so wenig existent wie die Vermittlungsfirma selbst.
Grundlegende Ueberlegungungen zum Auswandern auf die Philippinen
Wenn man sich entschließt auf die Philippinen auszuwandern, dann sollte man sich unbedingt auch ueber folgende Punkte im Klaren sein.
Dazu gehoert unter anderem die Gefahr von riesigen Flutwellen, den sogenannten Tsunamis. Der groesste Tiefseegraben der Erde, der Philippinengraben, ist immer wieder Ursache für diese starken Seebeben.
Zum anderen herrscht auf den Philippinen ein sehr extremes Klima. Es gibt zwar unterschiedliche Klimazonen hier, aber im Mittel sollte man folgendes beachten:
Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei rund 26°C. Die Regenzeit kann sehr heftig sein Ueberschwemmungen auch in den Staedten sind dann an der Tagesordnung.
Die schwuelwarme Luft ist für uns Mitteleuropaeer oft nur schwer zu ertragen. Die Naechte bringen keine Abkuehlung und auch nach einem heftigen Regenguss sollte man nicht mit Abkuehlung rechnen. Im Gegenteil kann es anschließend noch um einige Grade steigen und es ist extrem feucht.
Eine weitere, leider von Menschen gemachte Gefahr, sind die auch weiterhin zu befuerchtenden Unruhen und Anschlaege islamistischer Terroristen.
Das Auswärtige Amt warnt nach wie vor eindringlich vor den Uebergriffen und eventuellen Entfuehrungen, vor allem in und um Mindanao.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Sicher arbeiten im Internet in SOA
Tausende tun es...
Ob "Auswanderer" und Kurz oder Langzeiturlauber oder Aussteiger , alle haben eines gemeinsam, sie leben in Asien, verdienen aber ihr Geld im Internet. Global-Working wie man es heute nennt. Viele arbeiten als Webmaster, Webdesigner, Grafikdesigner, Finanzspezalisten, Aktienbroker, 3D Computergrafik Animatoren, Spieleentwickler oder einfach als "professionelle" Blogger. Die Liste liesse sich noch endlos fortsetzen.
Alle haben jedoch eines gemeinsam. Sie sind auf eine sichere und schnelle Internetverbindung angewiesen.
Doch leider ist Asien nicht Europa oder Nordamerika. Das vieles anders ist, als man es von Zuhause gewohnt ist, merkt man ziemlich schnell. Dann gibt es die ersten Probleme, die, wenn man sein Geld im Internet verdient, recht schnell zu grossen Problemen, wenn nicht sogar zum Zusammenbruch des "Broterwerbes" führen können.
Es fängt bereits mit der Zuverlässigkeit der Hardware an. Viele bringen zu Anfangs ihren eigenen Laptop oder Computerhardware von daheim mit. Wer sich ein bischen auskennt und schon einige Male in Asien war, weiss das es hier keine Endkontrollen für Waren gibt. Auch mit Garantieansprüchen ist es nicht zum Besten gestellt.

Aber - auch die zuverlässigste Hardware hält in Asien, bedingt durch die extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze nicht ewig. Hinzu kommen des öfteren Stromschwankungen, Insekten (wie zB. winzige Ameisen, die gerne in Elektronik kriechen und dort Kurzschlüsse verursachen, bis hin zu bestimmten Schimmelpilzen, die bevorzugt die organische Trägerschichten von CD und DVD Rohlingen befallen. Dies kommt hauptsächlich davon, das etliche Rohlinge im Handel sind, deren Oberfläche nicht Endversiegelt wurden. Dieser kostenintensive Prozess wurde, um die Gewinnspanne zu erhöhen, ganz einfach ausgespart. Bei 3rd Grade Ware der Normalfall.
Alles in allem, vieles was man beachten muss. Von der eigentlichen Internet-Verbindung ganz zu schweigen.
Unerlässlich - wenn nicht sogar Lebensnotwendig wenn man auf sicheres Arbeiten ohne Datenverlust angewiesen ist sind folgende Punkte:

* Absicherung der Stromversorgung durch UPS (UnInterruptable Power Supply)
(oder auch UPS genannt). Diese versorgen bei Stromausfall für eine gewisse Zeit den Computer mit Strom. Zudem fängt dieses Gerät auch eine eventuell auftretende Überspannung ab.
* Zusatzkühlung - bei Laptops bieten sich die Cooler-Pads an. Diese sind mit 2 oder mehr Lüftern bestückte Auflagen, die durch den Luftstrom für zusätzliche Kühlung sorgen. Bei Tower oder Desktop-Gehäusen ist der Einbau von zusätzlichen Kühlern empfehlenswert. Speziell im Bereich der Festplatten (es gibt eigene Festplatten-Kühler) und der Grafik-Karten ist ausreichend Kühlung wichtig. Man sollte beim Einbau auch darauf achten, das sich die Luftzirkulation nicht gegenseitig "auslöscht".
* Schutz vor Insekten - ist kaum 100%ig durchzuführen. Es gibt "Tropen" und Outdoor-taugliche Laptops (zB. von Panasonic, Dell oder Gericom). Wer soetwas sein Eigen nennt, ist optimal gerüstet und kann sich relaxed zurücklehnen. Andernfalls hilft u.U. der Einsatz von Mosquito-Netzen, die man zerschneiden kann und damit Öffnungen von Tower und Desktopgehäusen abklebt.
* Schutz und Sicherung von Daten - ein erstes und heikles Thema. Man sollte und muss regelmässige Backups seiner Daten machen. CD und DVD sind in SOA nur bedingt für eine längerfristige Speicherung geeignet. Auf Grund der Umwelteinflüsse, zerstört sich die Speicherschicht der gebrannten Rohlinge von selbst oder löscht sich ganz sang und klanglos.
Interessant sind daher MOBILE FESTPLATTEN, SPEICHERKARTEN, USB-STICKS oder noch besser ONLINE-DATEN SPEICHER (Online-Storages).Gerade das physikalische Auslagern der Daten wird durch die fallenden Preise und steigenden Datenkapayitaeten immer interessanter. Viele grosse Firmen in SOA nutzen diese Möglichkeit bereits. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Daten sind vor Umwelteinflüssen, Diebstahl oder Spionage geschützt.Zudem sind sie weltweit abrufbar und man muss sich keine Gedanken um die Hardware machen.
Allerdings gilt hier einmal mehr: was nichts kostet ist auch nichts wert! Es gibt im Internet zahlreiche kostenlose Angebote. Jedoch bieten diese weder die erforderliche Sicherheit in Punkto Speicherung, noch sind die Daten vor Dieben sicher. Manche Firmen stellen auch kurzfristig vom Free auf Bezahlservice um. Dann steht man so zusagen vor verschlossener Tür und kommt an seine eigenen Daten erst wieder heran, wenn man den gefordertenm Mitgliedsbeitrag (man kann es aber auch Lösegeld nennen) bezahlt hat.
Erfreulicherweise gibt es aber immer mehr kostengünstige Dienste die grosse Online-Datenspeicher anbieten. Sehr empfehlenwert ist hier die Deutsch-Schwedische Firma Servage.net. Sie biete 750 GB Speicherplatz, der sowohl für Webseiten aber auch komplett oder teilweise als Online-Speicher genutzt werden kann. Es gibt eine spezielle Software die den Online-Speicherplatz wie ein weiteres Laufwerk auf dem heimischen Rechner verwendbar macht. Eine spezielle abhörsichere Verschlüsselung wird auch angeboten. Der Preis ist derzeit 7,38 Euro pro Monat inkl. einer Domain freier Wahl, bei Bezahlung von 12 Monaten gibt es 2 Monate gratis Verlängerung.
Alle bekannten Kreditkarten, sowie Online-Dienste wie Paypal oder Moneybookers werden akzeptiert. Die Einrichtung erfolgt in wenigen Minuten bis Stunden.

* Sicherheit vor Online-Spionage, Passwortdiebstahl und Kontomissbrauch - eines der grössten Probleme in SOA. Im Grunde ist KEIN Internetcafe sicher. Fast alle Computer sind mit Viren oder Passwortloggern infiziert. Oder auch von den Betreibern der Shops wissentlich bestückt und bescheeren diesen einen einträgliches Zusatzgeschäft. Es gibt im Internet Plattformen, wo man die erhaltenen Informationen gegen Bares einfach anbieten und verkaufen kann.
Auch WiFi Netze oder auch die "eigene" Internetverbindung des Providers wird belauscht. Durch Behörden, aber auch durch Angestellt des Providers, der Telecom-Gesellschaft oder durch Net-Kiddies (Jugendliche deren Hobby es ist Unfug im Internet zu treiben).
Abhilfe schafft hier eine VPN Verbindung. Virtual Private Network bezeichnet eine Art Datentunnel der im Internet zwischen zwei Rechnern hergestellt wird. Hierbei verschlüsselt eine spezielle Software alle Daten mehrfach und setzt sie am anderen Ende wieder zusammen. Eine derartige Verbindung ist nicht abhörbar, da der "Spion" lediglich kleine zusammenhanglose Datenpäckchen abfangen kann, die unlesbar sind.
Die meisten Fälle von Konto und Kartenmissbrauch in SOA werden durch ausspionieren der Daten online begannen. Der Inhaber selbst ist hier das grösste Sicheheitsrisiko!
MEHR ZU INTERNET IN THAILAND - http://expatland.blogspot.com/2009/12/internet-in-thailand.html
Labels:
Arbeiten,
Computer,
Internet,
Online,
Sicherheit
Abonnieren
Posts (Atom)






